Über mich

Wer ich eigentlich bin

meIch bin im Juli 1983 geboren und höre auf den Namen Johannes Brosi, bzw. im Netz auch auf „jbrosi“ (oder wer mich noch von ganz früher kennt: „capulux“).

Am meisten über mich erfahrt ihr vermutlich auf Xing (das Businesszeugs), Facebook (Fotos von meiner Katze) oder in diesem Blog (Stories über das Coden). Auch im Mayflower-Blog findet man den ein oder anderen Artikel von mir. Code gibt’s auf Github, Videos auf Youtube und interessante Links auf Delicious.

Euch interessiert noch mehr? Dann nehmt doch einfach Kontakt zu mir auf :).

Was ich außer dem Programmieren noch mag

Ich mache das mal ganz kurz und schmerzlos in tabellarischer Form:

  • Aquaristik
  • Volleyball
  • Japanisch
  • Fantasy/RPG
  • Musik (öh, ja, ich weiß der geschmack ist komisch :))
  • Skifahren

Ich und das Programmieren… A love story 🙂

Seit ich denken kann ziehen mich Computer, Konsolen und alles was irgendwie einen Bildschirm und die Möglichkeit zur Interaktion bietet magisch an. Neugier wäre das falsche Wort. Selbst jetzt nach etlichen Jahren hat sich da wenig verändert: Es ist Faszination! Vielleicht ist sogar gerade in den letzten Jahren, wo meine Fähigkeiten in Sachen Programmierung in eine sehr steile Lernkurve gegangen sind, dieses Gefühl eher noch verstärkt worden.

So wirklich fing es damals in der 7. Klasse an, als ich den ersten Programmierkurs besuchen durfte. Sofort war klar: Ich werde mal Spieleentwickler :). Variablen, IF/ELSE, Input und natürlich Print und schon war das erste Text-Adventure geboren. Klar, es hat nicht wirklich Spaß gemacht, das Spiel zu spielen, aber die Nächte, die ich mir um die Ohren geschlagen habe, um es zu programmieren waren dafür umso erfüllender.

Schnell kamen neue Befehle im Kurs dazu, und der bisherige Ansatz genügte nicht mehr den gewachsenen Anforderungen, und ein Kreislauf begann, der so schnell nicht enden sollte. Immer wieder entdeckte ich neue Möglichkeiten und bemerkte, dass das bisherige Konzept unter den neuen Anforderungen nicht haltbar ist. Also neues Projekt und neues Glück.

Text war nicht genug, es mussten Grafiken für das Spiel folgen. Dann waren Grafiken nicht mehr genug und ich wollte Sound. Die Texteingabe wurde durch Pfeiltasten und eine echte Spielfigur abgelöst, die Spielfigur wurde animiert, Maussteuerung folgte. Statische Gegner wurden durch dynamische abgelöst, die dann wiederum auf einmal auch Hindernisse umgehen können sollten. Nach 2D folgte 3D und nach 3D wieder 2D (meine ersten Erfahrungen mit 3D waren damals noch sehr deprimierend, da die bis dorthin erworbenen Schulmathematikkenntnisse bei weitem noch nicht ausreichend waren). Vorbild waren zumeinst meine damaligen Lieblingsspiele, v.a. jedoch RTS und Jump&Run (da ich 3D zunächst abgeschrieben hatte).

Auch die Sprachen wechselte ich in den Zeiten noch extrem häufig. Aus meiner Startsprache QBasic wurde C++, ich unternahm Ausflüge in die Welt von Pascal, Assembler und später dann auch Visual Basic, Delphi, Perl, PHP und Java. So vergingen die Jahre und auch Mathematik und Physik (LK) kamen dem ganzen sehr zu Gute. Abschluss der Schullaufbahn dann mit einer Billardsimulation (3D, C++, DirectX) als Facharbeit.

Nach dem Zivi (Technik/EDV-Zivi am Missio (Missionsärztliches Klinikum Würzburg) -> unter anderem die Entwicklung eines Intranet/CMS auf Basis von PHP) kam es dann zu einer äußerst schwierigen Entscheidung zwischen Physik und Informatik. Ich wählte schließlich letzteres und schrieb mich an der Uni ein. Viel Java, theoretische Informatik und allgemeine Prinzipien zur Softwareentwicklung sog ich in mich auf, doch irgendwie war das Studium dann doch ganz anders als erwartet. Hinzu kamen dann noch private Probleme in der Zeit und der sehr fiese Umsprung von der Schulmathematik auf die Hochschulmathematik. Alles zum Thema Programmieren war bereits nach 2 Semestern abgeschlossen, doch eigentlich war das doch der Hauptgrund, warum ich überhaupt Informatik studieren wollte… Ich fragte mich, ob ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Dazu kamen dann noch private Dinge und schließlich wechselte ich dann an die FH.

Diesmal jedoch als Wirtschaftsinformatiker. Warum Wirtschaftsinformatik? Nun das haben mich später auch entsetzt die Kommilitonen und Professoren gefragt, als ich die Frage nach dem späteren Berufsziel mit Softwareentwickler beantwortet habe. Aber eigentlich ist Wirtschaftsinformatik (zumindest an der FH Würzburg) hierfür durchaus geeignet. Man hat im Prinzip programmiertechnisch die selben Vorlesungen wie die reinen Informatiker, nur dass man sich anstelle der technischen Informatik (hat mich wie gesagt noch so wirklich nie interessiert) dann eben mehr so die bwl/vwl Dinge gelehrt bekommt. Zum Glück konnte ich auch noch den Medieninformatik-Schwerpunkt (Computergrafik/OpenGL + Webentwicklung) wählen, was späteren Jahrgängen dann leider verwehrt wurde. Das Studium lief eigentlich sehr gut, und auch mit der Mathematik freundete ich mich wieder an. Schwierig war einzig und allein später die zeitliche Organisation zwischen Werkstudentenjob und Studium. Der krönende Abschluss war dann die Bachelorarbeit über Partikelsysteme auf mobilen Endgeräten (C++, OpenGL).

Während der Studienzeit entstanden wieder viele Projekte, diesmal jedoch nicht nur auf den Spiele, sondern auch auf den Web-Bereich bezogen. Im Rahmen meiner zweijährigen Werkstudententätigkeit bei der SALT Solutions kam ich kurz in Kontakt mit Abap/SAP und entwickelte auf Basis von Java/MySQL und GWT eine Personalplanungssoftware sowie einen Projektmonitor.

Für das Praxissemester heuerte ich dann bei der Mayflower GmbH an, und war knappe 5 Jahre ein stolzes Crew-Mitglied. Zunächst während dem Studium als Werkstudent und später dann als vollwertiger Entwickler. Hier vertiefte ich täglich meine Kenntnisse in PHP, JavaScript, diversen Webframeworks und auch die Frontend-und Mobile-Entwicklung ist zu meinem „Steckenpferd“ geworden.

Seit Anfang 2014 bin ich nun mit Leib und Seele „Leiter Programmierung & Entwicklung“ bei der ipeak Infosystems GmbH und darf mich hier primär in Sachen Touch- und Mobile-Devices austoben. Technologien/Sprachen sind hier primär HTML5 WebApps mit PHP/Symfony und JavaScript/TypeScript sowie Compass/SASS.

Damit sind wir bei einem halbwegs aktuellen Stand angelangt. Den Rest müsst ihr dann über die einzelnen Blogbeiträge selbst nachlesen oder direkt bei mir erfragen :).